Sonntag, 26. September 2010, 12:00-16:00 Uhr

Workshop zum Thema Stadtveredelung mit Andrej Holm

Was in Hamburg und Berlin schon ständig praktiziert wird, gibt es in München nicht mal ansatzweise – Widerstand und Kämpfe gegen die neoliberale Stadtplanung.
Auch in München ist der stetige Verdrängungsprozess bestimmter gesellschaftlicher Schichten aus ihren ursprünglichen Wohnvierteln Realität. Was im Glockenbachviertel längst abgeschlossen ist, beginnt nun auch im Westend und in Giesing.
Ein Viertel wird “In”.
Neben Menschen mit kulturellem Kapital (Künstler_innen, Publizist_innen etc.) zieht es auch immer mehr Investoren an, die viel “echtes” Kapital (Geld) haben. Gebäude werden luxussaniert und Wohnungen nur noch zum Verkauf angeboten. Das allgemeine Mietniveau im Viertel steigt und die ursprüngliche Bevölkerung kann es sich nicht mehr leisten dort zu wohnen – stattdessen ziehen immer mehr Yuppies, mit genügend Kohle in die Gegend.
Was jetzt mit einfachen Worten beschrieben wurde, wollen wir in einem Workshop mit dem bekannten Stadtsoziologen Andrej Holm diskutieren.