Dienstag, 22.11.2011, Beginn: 20:00 Uhr

Im Zuge der Auslagerung des EU Grenzregimes rückten die afrikanischen Staaten immer mehr in den Fokus europäischer Strategien der Migrationsabwehr. Gleichzeitig schieben die Staaten Europas permanent AfrikanerInnen ab und kollaborieren mit korrupten und autokratischen Machteliten afrikanischer Staaten. Die AktivistInnen werden in der Veranstaltung über soziale Kämpfe in Mali bzw. Westafrika berichten. Dabei wird es nicht zuletzt um die Situation von (selbstorganisierten) Abgeschobenen, TransitmigrantInnen und RückkehrerInnen gehen -auch vor dem Hintergrund, dass durch die Konflikte in Libyen und der Elfenbeinküste mehrere Hundertausend ArbeitsmigrantInnen ihre Existenzgrundlage verloren haben und nach Mali zurückkommen mussten.

ReferentInnen:
Rokia Diarra (Föderation der Vereine der MigrantInnenaus Mali)
Alassane Dicko (Assoziation der Abgeschobenen Malis)
Hamada Dicko (Assoziation der jungen Abgeschobenen)

Eine Veranstaltung der Karawane München,des AK Panafrikanismus München und des Netzwerks Afrique-Europe-Interact (AEI)