140509_mexikoFreitag, 09.05.204 um 19:00Uhr
Die FLN und die „Liste von Ocosingo“. Geschichte einer Schande.
Das Massaker der mexikanischen Regierung an über 400 linksgerichteten Studierenden vom 2. Oktober 1968 markierte eine Zäsur in der politischen Geschichte Mexikos. Viele emanzipatorisch orientierte Oppositionelle sahen danach keine Möglichkeit mehr, auf legalem Weg Einfluss auf die autoritäre Politik des Landes zu nehmen. Es gründeten sich unterschiedliche klandestine Gruppen, darunter die „Kräfte zur nationalen Befreiung“ (span.: Fuerzas de Liberación Nacional – FLN).

Die 1969 gegründeten FLN setzten sich mit vielfältigen Aktionen für die Emanzipation der Arbeiter*innenklasse, der Frauen und der indigenen Bevölkerungsgruppen ein und sind die „Mutterorganisation“ der Zapatistischen Befreiungsarmee EZLN.
Sie sind Teil des Widerstands gegen die repressive Politik des mexikanischen Staats und arbeiten vor allem zur Situation der
Verschwundenen und der politischen Gefangenen.
Auf der Infoveranstaltung stellen ein Compañero der FLN und ein Compañero des Casa de Tod@s ihre historischen und aktuellen Ideen und Vorschläge für eine gerechte, demokratische und unabhängige Gesellschaft vor und wollen sie diskutieren.

Organisiert von:
Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit und Netzwerk München
Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ

Weitere Infos:
www.oeku-buero.de/terminleser/events/mexico_mayo.html
www.casadetodasytodos.org