Sonntag 13.10.2012; Beginn: 18:00 Uhr

Lesung und Diskussion mit Luis Hernández Navarro

Ab 18:00 Uhr mexikanisches Essen
Ab 19:30 Uhr Buchvorstellung

In Mexiko sind Bäuerinnen und Bauern, die sich für den Erhalt ihrer natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen, regelmäßig Repressionen ausgesetzt oder bezahlen ihr Engagement sogar mit dem Leben. Der Raubbau an den natürlichen Ressourcen und der Widerstand der Menschen vor Ort gegen die rücksichtslose Zerstörung ihrer Umwelt sind Thema des Buches „Wer Beton sät, wird Zorn ernten. Mexikos Umweltbewegung von unten“ von Luis Hernández Navarro. Es geht um die schwierige, aber immer wieder auch erfolgreiche Verhinderung von Abholzung, der Privatisierung des Trinkwassers, des Baus industrieller Megaprojekte, oder um den Widerstand gegen eine agroindustrielle Produktion, die Kleinbauern verdrängt und schwere Gesundheitsschäden für die dort lebende Bevölkerung nach sich zieht.

Der mexikanische Publizist Luís Hernández Navarro ist langjähriger Redakteur der Kommentarseite sowie Kolumnist bei der renommierten
mexikanischen Tageszeitung La Jornada. Er hat mehrere Bücher und Artikel über soziale Bewegungen und die unabhängige Gewerkschaftsbewegung in Mexiko veröffentlicht.

Eine Veranstaltung vom: Öku-Büro München, Verein Pacta Servanda, #Yo soy 132 Múnich und Basis Buchhandlung
Die Lesereise wird organisiert von Partner Südmexikos e.V. und gefördert mit Mitteln von Brot für die Welt und der Rosa Luxemburg Stiftung