In Schloss Hartheim (Oberösterreich) wurden von 1940 bis 1944 rund 30.000 Menschen ermordet. Sie waren zum einen psychisch kranke und behinderte Menschen aus Heimen und Krankenanstalten – auch aus einem großen Teil Bayerns, zum anderen KZ-Häftlinge aus Mauthausen, Dachau und Ravensbrück sowie ZwangsarbeiterInnen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entstehung und Durchführung der NS-Euthanasieprogramme, ihre ideologischen und (kriegs)wirtschaftlichen Triebkräfte. Nicht zuletzt sollen auch die mehreren Tausend Menschen aus Bayern in den Fokus gerückt werden, die durch die NS-Euthanasie ihr Leben verloren.

Den Vortrag hält Florian Schwanninger vom Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

18:00 / Ligsalzstraße 8 / Eintritt frei